FDP Regensburg setzt sich für mehr Barrierefreiheit in der Altstadt ein

Stadtrat

Liberale Stadträte fordern ebene Wege vom Kohlenmarkt bis zum Haidplatz.

Die FDP-Stadträte Horst Meierhofer und Gabriele Opitz bringen das Thema Barrierefreiheit in der Regensburger Altstadt erneut auf die politische Agenda. Mit einem Antrag im Planungsausschuss fordern sie, die stark unebenen Pflasterflächen zwischen Kohlenmarkt, Haidplatz und Ludwigstraße gezielt zu entschärfen und dort eine durchgehend besser begeh- und befahrbare Wegverbindung zu schaffen.

„Unsere historische Altstadt ist ein Aushängeschild – sie darf aber kein Hindernis sein“, betont Stadtrat Horst Meierhofer. Gerade für Menschen mit eingeschränkter Mobilität stelle das bestehende Kopfsteinpflaster eine tägliche Herausforderung dar. Betroffen seien nicht nur Rollstuhlfahrende, sondern auch Personen mit Rollatoren, Kinderwägen, Krücken oder eingeschränkter Trittsicherheit.

Zugang zu städtischen Einrichtungen verbessern

Ein besonderes Augenmerk legen die Liberalen auf die Erreichbarkeit zentraler öffentlicher Einrichtungen wie der Volkshochschule, der Stadtbücherei und des Thon-Dittmer-Palais. „Wenn wir Teilhabe ernst nehmen, müssen auch Bildungs- und Begegnungsorte für alle Menschen problemlos erreichbar sein“, erklärt Stadträtin Gabriele Opitz.

Die FDP schlägt vor, das vorhandene Pflaster in einem klar definierten Streifen zu glätten oder alternativ eine ebene Spur zu schaffen. Vorbilder dafür gibt es bereits: In Nürnberg wurde ein solches Konzept erfolgreich umgesetzt – mit Vorteilen für Fußgänger ebenso wie für Radfahrende.

Mehr Nutzen für alle – nicht nur für einzelne Gruppen

Aus Sicht der FDP handelt es sich dabei nicht um eine Einzelmaßnahme für wenige, sondern um einen Gewinn für die gesamte Stadtgesellschaft. „Barrierefreiheit ist kein Nischenthema“, so Meierhofer. „Davon profitieren auch ältere Menschen, Familien, Besucherinnen und Besucher unserer Stadt – und letztlich alle, die sich sicher und komfortabel durch die Altstadt bewegen wollen.“

Zugleich sehen die Liberalen Potenzial für eine bessere Verkehrsführung: Eine klar definierte, ebene Wegführung könnte auch dazu beitragen, Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern zu reduzieren und den öffentlichen Raum insgesamt zu entlasten.

Schrittweise Verbesserungen statt Stillstand

Die FDP Regensburg setzt sich für pragmatische, denkmalverträgliche und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen ein. Ziel ist keine komplette Umgestaltung der Altstadt, sondern eine schrittweise Verbesserung an besonders problematischen Stellen.

„Eine moderne, inklusive Stadt zeichnet sich dadurch aus, dass sie Tradition und Lebensqualität miteinander verbindet“, fasst Opitz zusammen. „Dafür stehen wir als FDP Regensburg.“