FDP Regensburg zieht Bilanz zur Kommunalwahl und stellt Weichen für die Zukunft

Stadtrat

Die FDP Regensburg-Stadt hat sich im Rahmen einer Sitzung des Kreisvorstands intensiv mit den Ergebnissen der vergangenen Kommunalwahl auseinandergesetzt und dabei sowohl Bilanz gezogen als auch klare politische Signale für die kommenden Wochen gesetzt.

Dank und Anerkennung für langjähriges Engagement

Im Mittelpunkt der Sitzung stand zunächst der Dank an die gewählten und ausgeschiedenen Mandatsträger. Der Kreisvorstand gratulierte Horst Meierhofer herzlich zu seiner erneuten Wahl in den Regensburger Stadtrat. Mit seiner nunmehr fünften Wiederwahl in Folge setzt er ein starkes Zeichen für Kontinuität, Vertrauen und liberale Verlässlichkeit in der Stadtpolitik.

Gleichzeitig wurde mit großem Respekt und persönlicher Wertschätzung auf das Ausscheiden von Gabriele Opitz aus dem Stadtrat geblickt. Über 18 Jahre hinweg prägte sie die Arbeit der FDP im Stadtrat entscheidend mit und setzte sich mit unermüdlichem Einsatz für die Belange der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger ein. Der Kreisvorstand würdigte ihren Einsatz als „verlässlich wie ein Uhrwerk“ und sprach ihr seinen ausdrücklichen Dank für fast zwei Jahrzehnte engagierter kommunalpolitischer Arbeit aus.

Wahlergebnis mit gemischten Gefühlen

Trotz des erneuten Einzugs in den Stadtrat konnte das Ergebnis der Kommunalwahl 2020 nicht erreicht werden. Der Kreisvorstand analysierte die Gründe hierfür und sieht darin zugleich einen klaren Auftrag, die eigene politische Arbeit weiter zu schärfen und neue Impulse zu setzen.

„Wir nehmen das Wahlergebnis sehr ernst und verstehen es als Ansporn, unsere liberalen Positionen noch deutlicher zu vertreten und näher an die Bürgerinnen und Bürger heranzutragen“, hieß es aus dem Vorstand.

Klare Haltung zur Stichwahl

Im Hinblick auf die anstehende Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters fasste der Kreisvorstand einen einstimmigen Beschluss: Die FDP Regensburg-Stadt wird keinen der Kandidaten von CSU oder SPD offiziell unterstützen.

Mit dieser Entscheidung unterstreicht die FDP ihre politische Eigenständigkeit und ihren Anspruch, auch künftig als unabhängige liberale Kraft in Regensburg aufzutreten.

Gesprächsbereitschaft für die Zukunft der Stadt

Ungeachtet der Neutralität in der Stichwahl betonte Horst Meierhofer die konstruktive Rolle der FDP in der kommenden politischen Zusammenarbeit. Er kündigte an, dem künftigen Oberbürgermeister – unabhängig vom Wahlausgang – für Gespräche über die zentralen Zukunftsfragen der Stadt zur Verfügung zu stehen.

Dabei geht es insbesondere um Themen wie wirtschaftliche Entwicklung, Mobilität, Stadtplanung und eine moderne Verwaltung.

Der Kreisvorstand sicherte Meierhofer hierfür seine volle Unterstützung zu und bekräftigte geschlossen: Die FDP Regensburg steht hinter ihrem Stadtrat und wird die kommenden Herausforderungen gemeinsam, verantwortungsvoll und mit klar liberalem Profil angehen.