Caroline Frey,Liste 8, Platz 33
Caroline Frey
Liste 8, Platz 33
Persönliches
Beruf: Rechtsanwältin, Unternehmerin im Einzelhandel,
Verfassungsmedaille in Silber für das Beleben kleiner Innenstädte.
Hobbies: lesen, schreiben, hobbyphilosophieren, Waldspaziergänge
Dafür stehe ich:
Regensburg, freie Reichsstadt in den Traditionen von Bürgerrecht und Bürgerfreiheit - wie es in unserem Wahlprogramm so schön heißt- ist historisch bedeutsam, -noch- wirtschaftlich erfolgreich und eingebettet in wunderschöne Natur am nördlichsten Punkt der Donau. Das ist Bestandsaufnahme und Auftrag zugleich.
Wir brauchen wieder bessere Bedingungen für Industrie, Handel, Dienstleistung und Kultur, besonders in der schwächelnden Innenstadt. Eine Stadt muss funktionieren und interessant sein, also sicher, sauber und erreichbar sein und gute Rahmenbedingungen für Handel, Gastronomie, Dienstleistungen und Kultur bieten.
Keine Angst vor Brücken
Brücken machen eine Stadt nicht zwangsläufig verkehrsreicher, sondern schöner und bedeutender, siehe Prag, Florenz, Rom, Paris und Hamburg. Viele kleinere, architektonisch gestaltete Brücken sind besser als eine große.
Keine Angst vor modernen Bauten
Regensburg ist zurecht für seine schönen und bedeutenden historischen Bauten bekannt. Für seine modernen jedoch nicht, obwohl die historischen auch einmal als moderne Bauten begonnen haben. Daher gehören Flächen ausgewiesen für stilgebende öffentliche Gebäude, von Bauträgern und von einzelnen Bürgern (Einfamilienhäuser). Kreativität nicht ersticken, sondern willkommen heißen und leiten.
Keine Angst vor Kunst
In Regensburg fehlt moderne Kunst, zumindest ist sie ausbaufähig. Es ist nicht richtig, dass sich fast die gesamte zeitgenössische bildende Kunst in der bayerischen statt oberpfälzischen Hauptstadt befindet. Zum Beispiel könnte Regenburg ein weiteres Museum errichten.
Als Liberale stehe ich im Rahmen eines starken Rechtsstaates für Eigenverantwortung; übertriebenes Einmischen in das Privatleben wie das „Heizungsgesetz“ oder Impfpflichten sehe ich skeptisch.
Nicht zuletzt brauchen wir eine bessere Streitkultur. Weniger Streit und dafür mehr Diskussion, also sachlichen Austausch von Argumenten.