Mut und Kampfgeist: Oberpfälzer FDP betont ihre Stärke beim Bezirksparteitag

Kreisverband

Inmitten des Wahlkampfs zeigt die FDP Oberpfalz entschlossene Geschlossenheit und Kampfbereitschaft. Beim Bezirksparteitag vergangenen Sonntag in Roding unterstrich der FDP-Spitzenkandidat Martin Hagen die Notwendigkeit einer starken liberalen Stimme im bayerischen Landtag. Er ermutigte die Anwesenden, in den kommenden drei Wochen vor der Landtagswahl am 8. Oktober, unentschlossene Wähler und die CSU-Klientel für sich zu gewinnen.

„Die aktuellen Umfragen können uns nicht erschüttern“, betonte Hagen, der auch als Landtagsfraktionschef fungiert. „Noch haben 43 Prozent der Wähler sich nicht festgelegt. Hier liegt unsere Chance, das Blatt zu wenden.“ Hagen äußerte sich zudem optimistisch über die Möglichkeit, auch CSU-Wähler zu überzeugen, mit dem Hinweis, dass die Wahl der FDP keine Verschwendung wäre, da sie die liberale Stimme im Parlament sichern könnte.

Hagen nutzte die Gelegenheit, um die derzeitige Regierungspartei und ihren Koalitionspartner, die Freien Wähler, für ihre Politik der letzten fünf Jahre zu kritisieren. Er betonte die fehlende Fortschrittlichkeit in der Wirtschaftspolitik und kritisierte die mangelnden Konzepte gegen den steigenden Fachkräftemangel. „Die aktuellen Probleme können nicht ignoriert werden. Es ist Zeit für eine proaktive und zukunftsorientierte Politik“, so Hagen.

Der Neumarkter Bundestagsabgeordnete Nils Gründer und der Oberpfälzer FDP-Chef Ulrich Lechte äußerten sich ebenfalls positiv über die aktuelle Stimmung innerhalb der Partei. „Wir Liberale sind immer am besten, wenn wir kämpfen müssen“, sagte Gründer, während Lechte die falschen Behauptungen von Hubert Aiwanger im Zusammenhang mit dem neuen Heizungsgesetz aufdeckte.

Das Echo auf den Parteitag war durchweg positiv. Ein Mitglied fasste die Veranstaltung als „einen wichtigen Motivationserfolg“ zusammen und forderte weitere „kraftvolle, aber sachliche Ansagen“ gegenüber den politischen Konkurrenten.

Die Oberpfälzer FDP zeigt sich bereit für den Wahlkampfendspurt und ist entschlossen, eine bedeutende Rolle in der zukünftigen politischen Landschaft Bayerns zu spielen.